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Otago

Zwar stellt das Fjordland eine beeindruckende Kulisse dar und die dort gewonnenen Eindrücke werden uns wohl immer erhalten bleiben, dennoch machten wir uns schließlich in den Süden auf. Wir hatten genug vom liquid sunshine. Nächstes Ziel: Otago! Bedeutet in unseren Breitengraden das Fahren gen Süden in aller Regel eine Wetterverbesserung, so muss man sich auf der anderen Halbkugel auf gegenteilige Effekte einstellen. Die Temperaturen sinken, die Natur wird rauer und das Meer wilder.

Otago

Curio Bay, Cannibal Bay und Kaka Point

Wir steuerten die Region Otago im Süden an, wo sich ein ganz anderes Bild Neuseelands findet. Um uns die Zeit auf dem Weg zum nächsten Stopp zu vertreiben, legten wir den ein oder anderen Zwischenhalt an der Catlins Coast ein. Dabei hegten wir die große Hoffnung das ein oder andere Tier erspähen zu können. PINGUINE! PINGUINE! PINGUINE! Leider wurden weder an der Curio Bay noch der Cannibal Bay unsere ornithologischen Wünsche erfüllt. Damit der Tag nicht ganz ohne Highlights verstrich, fuhren wir im Anschluss zum Kaka Point, um unsere Zelte aufzubauen und den kleinen Trip zum Nugget Point Leuchtturm anzutreten. Wir sind ja erwachsene Menschen, den ein oder anderen Schmunzler konnten wir uns dennoch nicht verkneifen. Und siehe da, hier konnten wir zumindest einige Seelöwen dabei beobachtet, wie sie die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen.

Dunedin, Shag Point und Katiki Point

Nachdem unsere Zeltkonstruktion trotz des stürmischeren Wetters und der Regenfälle die Nacht tatsächlich, entgegen aller Erwartungen, überstanden hatte, fuhren wir am nächsten Morgen gen Dunedin. Hier gönnten wir uns ein leckeres Frühstück im Wolf at the Door, das Essen ist wirklich empfehlenswert. Es folgte Teil 2 unserer Etappenwanderung entlang der Küste. Auf den Shag Point folgte der Katiki Point, wo man mit etwas Vorsicht tatsächlich bis an die (nicht ganz so hohe) Klippe wandern kann. Kaum zwei Meter entfernt von uns lag plötzlich eine Seelöwenmama mit ihrem Baby. Wir haben selbstverständlich gebührenden Abstand gehalten und das ganze beobachtet.

Moeraki Boulders

Das Wetter war toll, etwas windig aber Sonne satt und so freuten wir uns, dass unser letzter Zwischenstopp die Moeraki Boulders sein würden, eines der bekanntesten Fotomotive Neuseelands. Wir träumten von beeindruckenden Felsformationen in Strandnähe, beeindruckenden Fotos und einem echten Highlight. Ich glaube Joel war auf unserer gesamten Reise nie von etwas so enttäuscht. Trotzdem gibt es jetzt ein Foto von Joel auf einem Stein. Das ist doch was!

Am frühen Abend erreichten wir schließlich den Lake Tekapo in der Mackenzie Ebene, der Stopp in Neuseeland auf den ich mich nach meinen Recherchen mit am meisten gefreut hatte. Unsere Erlebnisse im Lichtschutzgebiet Neuseelands berichten wir im nächsten Beitrag 🙂

 

 

Ein Kommentar zu “Otago

  • Oliver G. 11. März 2020 at 17:36 Antworten

    Hallo nach Otago,

    wo immer genau das liegt, im Süden offensichtlich der Südinsel 🙂

    Mal ehrlich: je weiter man nach Süden fährt, desto kälter(!) wird es?! Ihr wollt uns verulken! Was behauptet ihr als nächstes? Dass die Sonne da mittags im Norden steht?!

    Keine menschenfressenden Pingiune in der Cannibal Bay und kein Pinguinguano am Kaka Point, die Enttäuschung kann ich nachvollziehen! Südamerika war ja gut mit Vögeln ausgestattet, wie sieht das denn grundsätzlich in Neuseeland aus? Haben die da viel Auswahl oder echt nur so Bodenfeger, wie halt Pinguine und Kiwis und Seemöwen? Ah, Seelöwen, verlesen 😀 Das Seelöwenbaby sieht von Umriss aus wie so ein hockender Kiwi 😉

    Shag Point?!

    Etwas Bildbearbeitung und farbliche Aufarbeitung später scheint Joel auf der versteinerten Marzipankartoffel aktiv eine ziemliche Schnute zu ziehen 😀 Eigentlich müsste er bei so einem Ball am Fuß doch glücklich sein 😉

    Bin sehr gespannt, wie es weiter geht, und ob ihr aus dem Lichtschutzgebiet ein schönes Foto vom Kreuzchen des Südens geschossen habt! 🙂

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