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Auckland

Anders als von mir beabsichtigt überquerten wir die Datumsgrenze nicht am 12. November, sondern erst am 26. Dezember. Es wäre zwar viel witziger gewesen Joels Geburtstag anstelle des zweiten Weihnachtstages zu überspringen, es hätte aber zeitlich leider nicht gepasst. Joel konnte also ungehindert 25 werden.

Kia Ora!

Wir erreichten Auckland, Neuseeland am frühen Morgen des 27. Dezember, nachdem wir Chile am 25.12.2018 verlassen hatten. Weil wir mehrfach darauf hingewiesen wurden, dass die Kiwis bei der Einreise sehr genau hinschauen, sind wir vorsichtshalber durch die “Declare”-Zone gelaufen und haben dem Beamten haarklein erklärt, welche Holzprodukte, Medikamente und Erdpartikel wir so mit uns rumschleppen. Im Anschluss konnten wir ohne weitere Zwischenfälle das Land betreten, mit dem Wermutstropfen, dass wir Dank unseres tollen E-Passes jetzt keinen Neuseeland-Stempel im Pass haben -.- .

Vor dem Flughafen bestiegen wir den Skybus, der einen direkt in die Stadt transportiert. Erste Eingewöhnung in den Linksverkehr. Wir luden unseren Kram im Hostel ab und machten uns auf den Weg ins Kino. Einchecken konnten wir erst ein paar Stunden später und was gibt es Besseres, um sich die Zeit mit “Grindelwalds Verbrechen” zu vertreiben?

Auckland

Um ehrlich zu sein: Niemand fährt nach Neuseeland, um sich die Städte anzuschauen. Und das ist auch gut so, denn Neuseeland hat viel zu bieten. Besonders tolle Städte sind nicht dabei. Auckland ist ganz nett, man kann dort gut 1-2 Tage verbringen, länger muss man sich aber nicht aufhalten. Da wir aber noch in voller Vorfreude auf unseren Besuch warteten, machten wir das Beste daraus.

Am späten Abend des 29. Dezember landeten unsere Reisekumpanen schließlich. Nachdem sie die erste Uberfahrt ihres Lebens bewältigt hatten (ja, es ist absichtlich ein “U” und kein “Ü”) , erreichten sie am sehr frühen Morgen des 30. Dezembers unsere Unterkunft – Max und Lena.

Wer Max und Lena kennt, der weiß, dass es eine Sache gibt, die beide lieben: Eis. Wir nutzten also die Gelegenheit Aucklands verrückteste Eisdiele auszutesten.

FÜR DEN KLEINEN HUNGER: GIAPO

Giapo findet sich unweit der Queenstreet und bietet nicht nur normale Eiscreme, sondern ein Erlebnis. Die ausgefallenen Eiskreationen können vorab alle probiert werden, was wir uns natürlich nicht zwei Mal sagen ließen. Schonmal Avocadoeis probiert? Joel und Max entschieden sich schließlich für Hokey Pokey, eine traditionelle neuseeländische Eisvariation. Lena und ich waren mit der Choclate Evolution ein bisschen schokoladiger unterwegs. Wer weniger bescheiden ist als wir, der kann bei Giapo auch schokoladenüberzogene Waffeln, Eiscreme mit einem Schokoladenüberzug in Form eines Oktopus oder oder oder wählen – natürlich zu einem stolzen Preis. Dafür war das Eis überragend.

Wir schlenderten noch am Hafen entlang und über die Queenstreet, bevor wir uns aufmachten, um uns für die nächsten vier Wochen mit Campingutensilien einzudecken.

Auckland Skyline

Warehouse

Solltet ihr mal einen Campingausflug nach Neuseeland überdenken und kein Vermögen für Übergepäck ausgeben wollen, im Warehouse findet ihr alles was ihr braucht und nicht braucht. Wir kauften zwei Zelte, zwei Luftmatratzen, eine elektronische Luftpumpe, vier Campingstühle, einen Campingkocher mit zwei Herdplatten, einen Topf und eine Pfanne, zwei Dosen, Kellen und einen Campingtisch, der eigentlich kein Campingtisch war. Zu unserem Glück war zu diesem Zeitpunkt gerade Boxingday Sale, weshalb wir einiges sparen konnten.

Happy New Year

Silvester rückte näher und damit auch der Start in unser großes Abenteuer. Tagsüber nutzten wir die Gelegenheit, um uns einen Wasserfall anzuschauen. Jedenfalls so der Plan. Leider konnten wir den richtigen Zugang irgendwie nicht finden, weshalb wir am Ende einen anderen Wanderweg entlang gelaufen sind und uns dann eine Talsperre angeschaut haben. Auch nett. Nach einem kurzen Nickerchen gab es abends dann selbstgemachte Burger bevor wir uns aufmachten zum Mount Eden, um uns von dort das Feuerwerk anzuschauen. Das spektakulärste daran war das Feuerwerk, dass vom Skytower der Stadt Auckland abgeschossen wurde. Abgesehen davon schienen die Neuseeländer nicht in Feuerwerklaune zu sein.

Wir ziehen in ein Abenteuer…

Um es mit Bilbo Beutlins Worten zu sagen. Am nächsten Morgen zogen wir los in unser Abenteuer. Das Auenland und Mordor waren dabei nur zwei der vielen Stopps auf unserem vierwöchigen Roadtrip. Nächster Halt: Coromandel!

2 Kommentare zu “Auckland

  • Oliver G. 9. Februar 2019 at 16:37 Antworten

    Joels Geburtstag überspringen?! Plans within plans … 😀

    Hallo Neuseeland! 🙂

    Mit Grindelwald seid ihr mir um ein paar Zeitzonen voraus, aber kommt Zeit, kommt DVD, dann hole ich auf!

    Schade um den Stemple, aber ihr könnt ja wieder freirubbeln, das gilt als Ersatz. Vielleicht hattet ihr ja bei der Ausreise noch einen netten Beamten gefunden, der euch einen Stempel aufdrückt.

    Eis! Cool! Will eins haben, bringt ihr mir eins mit?! *lieb guck* 🙂 🙂 🙂

    Nur gut, dass Aukland nicht zu viele Zeilen gewidmet wurden, Joel scheint im Stehen eingeschlafen zu sein.

    Schönes Überbelichtungsfoto von der Skyline!

    Dann also auf nach Fantasien, der Herr der Beutelringe und so, weiterhin gespanntes Harren auf die Dinge, die da noch kommen!

    Eure Beiträge sind wie der Sternenhimmel 🙂

  • Pingback: Coromandel - Guineveres Reisen - Hot Water Beach & Cathedral Cove

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