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(S)Hits Vol.1

This post is part of a series called (S)Hits
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Wie auf unserer “About”-Seite erwähnt, war mein (Hallo, ich bin Joel) Plan Sachen aufzählen, die eher negativ aufgefallen sind, sodass sich der ein oder andere hoffentlich freut, dass es zuhause besser bzw. genauso gut/schlecht ist. Da ich mich allerdings nicht nur auf ortsspezifische Gegebenheiten beziehe, auch nicht immer alles schlecht ist bzw. nicht der Eindruck entstehen soll, dass ich alles hasse, ist aus dem inoffiziellen Arbeitstitel “Dinge, die ich an diesem Ort scheiße finde” inzwischen “(S)Hits” geworden. Shit dabei im Sinne von “Shit, warum hab ich das gemacht” und nicht im Sinne von “Das ist der richtig gute Shit”.

Also, herzlich Willkommen zum ersten Beitrag dieser Art!

Während ich das hier schreibe, fällt mir auf, dass es inzwischen schon einige Sachen gibt, die erwähnt werden könnten, sodass ich mich dazu entschließe künftig nur noch einzelne Dinge in kurzen Beiträgen zu nennen. Dieser Beitrag wird also vermutlich der einzige der Kategorie (S)Hits bleiben, der einen so großen Umfang hat.

Fangen wir also direkt an mit den guten Sachen:

Hits

1. Unser Englisch ist gut genug um mit den Menschen zu kommunizieren.

Da wir seit einigen Jahren (bei mir das Ende der Schulzeit, bei Jenni der Abbruch des Lehramtsstudiums) nicht mehr in den Genuss gekommen sind regelmäßig Englisch zu sprechen oder zu hören, war das nicht so selbstverständlich.
Allerdings wird es vermutlich nochmal deutlich spannender, wenn wir nach Südamerika reisen. Solo hablamos un poquito de espanol…


Und damit kommen wir auch schon zu dem Teil, wegen dem ihr eigentlich hier seid:

Shits

1. Hitze

In den letzten Tagen vor unserer Abreise war ich wirklich froh, dass wir bald unsere Wohnung verlassen (an dieser Stelle einen Gruß an meinen Bruder), da wir dort täglich so ca. 30 Grad Celsius hatten und fast jedes Haus in den USA über eine Klimaanlage verfügt. Passenderweise hatte unsere erste Unterkunft natürlich keine Klimaanlage. Wir hatten also eine Wohnung in der zweiten Etage mit 30 Grad Celsius gegen ein Zimmer in der zweiten Etage mit 86 Grad Fahrenheit getauscht. Das war allerdings bisher auch unsere einzige nicht-klimatisierte Unterkunft.

Ich weiß, dass das in Deutschland nicht besser war, aber wie gesagt, es ist eine Liste auf der auch Sachen stehen, die genauso scheiße wie in Deutschland sind.

2. Regen

Bisher hat es an jedem Ort an dem wir waren mindestens einmal geregnet. Schönen Gruß an Julian, der es ja witzig gefunden hätte, wenn es während unserer Reise immer an unserem Aufenthaltsort geregnet hätte, weil das so gut zu meinem Image passen würde. Ganz so schlimm ist es nicht.

Gegen leichten Regen habe ich bei der ganzen Hitze auch überhaupt nichts einzuwenden. Bisher gab es allerdings noch nie nur leichten Regen. Wenn Regen, dann richtig. Da ich eine amerikanische SIM-Karte gekauft habe, erhalte ich scheinbar wichtige Warnungen direkt auf mein Handy. In Boston und New York gab es prompt Sturzflutwarnungen.

3. Toilettenpapier

Da wir bisher noch kein eigenes Klopapier kaufen mussten, kann ich nicht sagen wie groß die Auswahl ist, allerdings scheint es so zu sein, dass viele unserer Gastgeber und die Betreiber von Toiletten in Restaurants o.ä. auf Papier stehen, dass entweder schon beim Anschauen, spätestens aber beim Abreißen in Fetzen zerfällt. Ich glaub nicht, dass man sowas in Deutschland überhaupt kaufen kann.

Edit: Während der Recherche für diesen Punkt habe ich auf Wikipedia eine Erklärung für diese meiner Meinung nach minderwertige Papierqualität erfahren. Amerikaner sind überwiegend Knüller, während wir Deutschen größtenteils Falter sind. Ich wusste bisher nicht, dass es verschiedene Techniken bei der Klopapiernutzung gibt.

Memo an mich: Knüllen ist das neue Falten.

4. Bürgersteige

Die amerikanischen Bürgersteige bestehen überwiegend aus großen aneinander-gereihten Steinplatten. Problematisch ist das, wenn beispielsweise ein Baum auf dem Grünstreifen direkt daneben wächst und die Wurzel die Platte auf einer Seite um mehrere Zentimeter anhebt (in New York gab es Stellen da wäre ein Rollstuhlfahrer bestimmt umgekippt) oder wie im Bild irgendetwas anderes dafür sorgt, dass eine schöne Kante entsteht.

Meine Kollegen (schönen Gruß an der Stelle) werden vielleicht bei einigen Spaziergängen während der Mittagspausen gemerkt haben, dass ich meine Füße nicht immer wahnsinnig hochhebe und etwas anfällig für solche Stolperfallen bin. Ich falle dabei nie hin, sodass ich mich nur kurz ärgere.

Wenn ich allerdings bei 34 Grad im Schatten mit einem vollen Rucksack (so voll, dass er oben nicht mehr komplett geschlossen werden kann) stolpere, dabei die völlig überteuerten 7$-Cherrytomaten in hohem Bogen aus dem Rucksack fliegen und sich über den ganzen Boden verteilen, dann bin ich schon etwas mehr angefressen. Aber man muss ja das Positive sehen: Es waren Tomaten und keine Eier.

5. Bettdecken

In amerikanischen Doppelbetten gibt es scheinbar immer nur eine Bettdecke. Theoretisch ist diese groß genug für zwei Menschen, aber wer einen Partner hat, der nachts gerne immer mehr von der Decke zu sich zieht, weiß auch, dass man in der Praxis öfter mal einfach aufwacht, weil es kalt ist.

Angeblich gibt es auch in Deutschland Paare, die das freiwillig so machen (Ein abfälliges “Hallo” an Robin und Nicole), zu denen gehören Jenni und ich aber definitiv nicht.

6. Plastikmüll

Wir versuchen darauf zu achten möglichst wenig Plastikmüll zu verursachen. Darüber sollte sich am besten jeder einmal Gedanken machen. Wir sind noch Welten davon entfernt plastikfrei zu leben und  verursachen (auch aus Bequemlichkeit) viel zu viel Müll, aber in offensichtlichen Situationen schaffen wir es einigermaßen gut (z.B. haben wir beim Einkaufen immer eine Tasche oder einen Rucksack dabei, damit wir keine Tüte brauchen).

In den USA ist das ganze allerdings noch nicht so angekommen. Selbst wenn wir alle unsere Einkäufe in den Rucksack gepackt haben und diesen an der Kasse wieder ausgeräumt haben, dachten einige Kassierer, dass wir doch wohl Plastiktüten brauchen und nicht wieder alles in den Rucksack passt und fingen an unsere Einkäufe einzupacken.

In Deutschland rege ich mich immer über in Plastik verpackte Gurken auf. Hier gibt es das ganze auch für einzelne Kartoffeln. Es sind natürlich Bio-Kartoffeln.

Grundsätzlich machen sich auch nur wenige Leute Gedanken über Recycling, was zumindest eine kleine Besserung bedeuten würde. Es gibt zwar häufiger mal Recycling-Mülltonnen in die nur wiederverwertbares rein soll, aber da es viele auch einfach nicht besser wissen, schmeißen sie alles dort hinein, sodass entweder gar nicht mehr recycelt wird, oder die ganze Sortiererei unfassbar teuer wird.

7. Das Pentagon

In Washington haben wir nicht immer konkret geplant was wir machen wollen, sondern sind auch einfach drauf los gegangen bzw. gefahren. Da eine der Metrostationen auf dem Weg in die Innenstadt das Pentagon war, wollten wir uns dieses Fünfeck einmal ansehen. Wenn ich könnte, würde ich jetzt ein selbst geschossenes Bild präsentieren, um zu zeigen wie unspektakulär es dort ist. Aber wie Jenni schon geschrieben hat, darf man im Umkreis von gefühlt einem Kilometer keine Fotos mehr machen, sodass das leider nicht möglich ist.

Es gibt ein kleines 9/11-Memorial, das ganz gut gelungen ist, aber nur dafür lohnt sich der Weg definitiv nicht.

8. Zikaden

Die Zikaden (von lateinisch cicadaAuchenorrhyncha = Cicadina), auch Zirpen, sind an Pflanzen saugende Insekten und zählen als solche zu den Schnabelkerfen (Hemiptera) (Quelle: Wikipedia).

In Deutschland habe ich (zumindest nicht bewusst) noch nie ein solches Lebewesen aus der Nähe gesehen. Hier habe ich also festgestellt, dass sie, wie eigentlich alle Insekten, nicht besonders schön sind. Ich habe außerdem das Gefühl, dass sie hier deutlich lauter sind als in Deutschland. Wenn man unter einem Baum ist, auf dem ein solches Teil sitzt, ist es unangenehm. Da aber gefühlt jeder Baum davon betroffen ist, hält man sich besser generell nicht unter Bäumen auf, wenn man sich mit jemandem unterhalten will.

Vorteil gegenüber anderen Insekten: Sie beißen oder stechen eigentlich keine Menschen. Wobei erst gestern eine Zikade auf mich drauf gefallen und anschließend noch einmal gegen mich geflogen ist. Ich weiß nicht, ob das nicht ein Angriff war.

Laut Wikipedia sind es aber ganz schön nützliche Tiere. Wer mehr wissen will, guckt sich das bitte selbstständig an, dafür haben wir hier keine Zeit.

9. Kunst

Wer noch nicht Jennis Beitrag zu unserem Aufenthalt in Washington gelesen hat, klickt jetzt bitte hier. Kunst und ich sind nie die besten Freunde gewesen. In der Grundschule war ich immer sehr langsam, sodass ich die Sachen immer zuhause fertig machen musste, wobei mir netterweise meine Mutter auch einige Male geholfen hat (u.a. auch bei einem Kalender, den ich als Muttertagsgeschenk für sie basteln musste und der vermutlich deshalb immer noch existiert). Danke nochmal dafür, Frau Taddey! Auf dem Gymnasium war es dann nicht viel besser und ich war froh als ich meine Zeit nicht mehr damit verbringen musste.

Als wir in Washington waren, war die Frage welches Museum wir besuchen. Da die National Gallery of Art bei Google eine der höchsten Bewertungen hat, man keinen Eintritt zahlen muss und ich dem ganzen Kunstgedöns noch mal eine Chance geben wollte, fiel die Wahl also auf dieses Etablissement.

Im Westgebäude sind alte Bilder, Statuen etc. ausgestellt. Ich fands überraschenderweise eher langweilig. Also es waren ab und zu ein paar Stücke dabei, die schön und interessant waren, aber nichts wo ich mich 10 Minuten vorstellen muss um jeden einzelnen Pinselstrich von Monet (der scheinbar nicht nur Seerosen gemalt hat), van Gogh oder anderen Koniferen zu begutachten. Wenn es eine “Where’s Waldo”/”Wo ist Walter?”-Ausstellung gewesen wäre, wäre das vielleicht etwas anderes gewesen.

Im Ostgebäude gibt es dann moderne Kunst. Nachdem es im Westgebäude nicht so spannend war, wollte ich auch dem eine Chance geben und dachte, vielleicht begeistert mich ja da etwas. Im Erdgeschoss und großen Teilen der ersten Etage war der Übergang aber eher schleichend und ich hätte es nicht gemerkt, wenn diese Bilder schon im Westgebäude gehangen hätten. Anmerkung an dieser Stelle: Alle Objekte, die wir bis dahin gesehen haben, würde ich als Kunst bezeichnen. Ich habe keine Ahnung davon und es interessiert mich nicht besonders, aber wenn jemand etwas malt und man erkennen kann was er malt, dann akzeptiere ich das als Kunst.

Anschließend betraten wir einen Raum, in dem der Minimalismus dargestellt wurde, und genau das war der Zeitpunkt an dem aus meiner Langeweile Zorn wurde. Warum, wirklich warum wird es als Kunst bezeichnet, wenn in einem Raum diagonal von Ecke zu Ecke ein schwarzer Faden gespannt wird? Oder jemand ein achteckiges, überdimensionales Taschentuch nähen kann? Das ist für mich keine Kunst, sondern kann wirklich weg. Da bringt es auch nichts, wenn man diesen Objekten irgendwelche coolen Namen gibt, oder besser noch, sie genauso als das  benennt was sie sind (“Diagonaler Faden durch Raum” o.ä.). Ich glaube nicht, dass irgendein Museum Joel Taddeys “Urin in der Ecke” oder “Zweifarbige Dreckige Socke” ausstellen würde, also warum diese Dinge?

Ich hab jedenfalls genug von Kunst und glaube nicht, dass ich in naher Zukunft erneut ein Kunstmuseum besuchen werde.

10. Menschen

Mein letzter Punkt für diese Ausgabe, kommt natürlich wenig überraschend. Da es viele verschiedene Arten gibt, auf die mich Menschen genervt haben, gibt es ein paar Unterpunkte.

10.1 Hupende Menschen

Ich gehöre zu den Menschen, die auch mal häufiger hupen. Das ist das einzige Mittel das man hat, um den anderen zu signalisieren, dass sie gerade Scheiße bauen bzw. auf dem Weg dahin sind. In Boston und New York übertreiben die Menschen es allerdings. Auto wartet ordnungsgemäß am Stoppschild, um Fußgänger über die Straße zu lassen; Hintermann hupt. Auto hält an, weil ein Rettungswagen über die Kreuzung fährt; Hupen. Straße ist verstopft und man steht im Stau; Hupen.

Seitdem wir die beiden Städte hinter uns gelassen haben, hab ich glaub ich keine Hupe mehr gehört. Vermutlich wird das als beleidigende Geste verstanden und die spart man sich hier lieber, weil der andere eventuell eine Knarre im Kofferraum hat.

10.2 Sich zu wichtig nehmende Menschen

Wir waren bekanntlich auf dem Empire State Building. Wer schon mal oben war weiß, dass es dort am Rand eine hüfthohe Mauer gibt, auf der ein Gitter aufgesetzt ist, das etwa 2 Meter hoch ist und am oberen Ende zum Gebäude hin gebogen ist. Es ist also eigentlich unmöglich die 300 Meter runterzufallen (es sei denn jemand wirft einen über den Zaun). Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen ist es allerdings trotzdem verboten sich auf die kleine Mauer zu setzen.

Natürlich haben wir uns daran gehalten, aber es gibt auch Menschen, die das nicht tun, so wie eine kleine italienische Gruppe. Als einer der Securitymenschen gesehen hat, dass sie ein Foto davon gemacht haben, hat er sie allen Ernstes dazu aufgefordert das Bild zu löschen. Allen anderen Securitypersonen war es ziemlich egal. Vielleicht hat einer mal gesagt: “Hey, bitte nicht hinsetzen”. Aber wenn jemand saß und gerade aufgestanden ist, ist keiner hingegangen und hat gesagt: “Hey, Sie da! Sie haben gerade was gemacht, was man nicht darf!”

Aber so ist das mit der Macht. Nicht jeder damit umgehen kann.

10.3 Unaufmerksame/Rücksichtslose Menschen

Einige dieser Menschen passen vermutlich auch in Kategorie 10.2, aber darum soll es nicht gehen. In großen Städten wie New York sollte man immer auf seine Umgebung achten, um nicht im Weg rum zu stehen. Manche sind vielleicht einfach unaufmerksam, aber manchen ist es auch einfach scheiß egal. Die Unaufmerksamen machen es nicht mit Absicht, also kann ich es noch eher verzeihen, auch wenn es mich trotzdem aufregt (Meine Frau gehört übrigens auch dazu, hat aber schon gute Fortschritte gemacht. Vielleicht ist sie unaufmerksam genug und liest das hier nicht :-). Falls doch; Hab dich lieb <3).

Ein kleines Beispiel: Wie ihr alle wisst haben wir zu Fuß die Brooklyn Bride überquert. Dort sind aber nicht nur Fußgänger zugelassen, sondern auch Fahrradfahrer. Damit die Radler auch fahren können, ist der Weg sinnvollerweise in eine Spur für Radfahrer und eine für Fußgänger eingeteilt.

Ein Problem ist, dass viele Menschen entweder Probleme haben ein gemaltes Fahrrad zu erkennen, zu blöd sind aus dem gemalten Fahrrad zu folgern, dass es ein Radweg ist oder es ihnen wie angedeutet einfach egal ist.
Ein anderes Problem ist, dass Leute, wenn sie in Gruppen unterwegs sind scheinbar ein großes Bedürfnis haben: Alle müssen nebeneinander laufen. Dieses Parallelgehen darf dabei auf keinen Fall unterbrochen werden, auch dann nicht, wenn einem Menschen entgegen laufen. Ein Opfer dieses Parallelgehens hat also die Option sich in Luft aufzulösen und hinter den Parallelgehern wieder eine feste Masse zu werden oder kurzzeitig auf die Fahrradspur auszuweichen. Viele nutzen Option 2, achten dabei aber natürlich nicht auf Fahrradfahrer und werden somit wieder selbst zum Täter.

Und dann gibt es noch die Leute, die gar nicht über die Brücke gehen wollen, sondern einfach gerne im Weg rumstehen. So wie ein Pärchen, dass entweder Fotos für einen Abschlussball oder eine Verlobung oder ähnliches gemacht hat und extra einen Fotografen dabei hatte. Dreimal dürft ihr raten auf welcher der beiden Spuren sie standen…


Das wars erstmal von meiner Seite. Ich hoffe mindestens eine Person hat sich die Mühe gemacht und hat alles gelesen und ist dabei nicht eingeschlafen. Im Idealfall wurde auch mindestens einmal geschmunzelt.

Bis neulich!

4 Kommentare zu “(S)Hits Vol.1

  • Heike 25. August 2018 at 12:58 Antworten

    Das muss ich kommentieren: in manchen Sachen und Beschreibungen erkenne ich eine klare Erbfolge 🙂
    Und ja, der Kalender existiert nochwegen deiner Kunstbegabung …

  • Oliver G. 25. August 2018 at 13:29 Antworten

    Noch ein Highlight zum Wochenende, Joel hochwürgt sich aus, auch ohne chloriertes Speisewasser 😀

    Übersichtlich in Päcken gepackt und durchnummeriert, da hangelt man sich doch gerne durch.

    Hitze und Regen, no mercy, hier regnet es auch, und ich frage mich, warum ich vor drei Wochen eigentlich die Fenster geputzt habe … ebenfalls Grüße an deinen Bruder >;->

    Wer knüllt, statt zu falten, kann auf das Bügeln verzichten. Vermutlich sind die Blätter dann auch größer, sonst gibt es Volumenprobleme bei der Abbildung vom 2- in den 3-dimensionalen Raum. Zur Not kannst du dir das Geschäft mit Wattebäuschchen vornehm abschminken …

    Dass du deine Füße nur sehr energiesparend hochhebst, habe ich natürlich nieee gemerkt. Das Schluffen morgens auf dem Gang war je nach Geschwindigkeit entweder Joel oder Frankensteins Monster, und wenn es mal einen neuen Butler James in Dinner for One braucht … 😉

    Schade um die Tomaten!

    Sind die geklaute Bettdecke und das vor Kälte zitterende Opfer des gemeinen Raubes nicht eine der Standardszenen in amerikanischen Filmen? Cherchez la femme, ich frage jetzt nicht, wer wem die Decke geklaut hat!

    Das sind wirklich einzeln verpackte Kartoffeln?! Zuerst dachte ich, das wären Kartoffeln, dann dachte ich, dass selbst die da drüben nicht so bescheuert sein können, das müssten gepresste Hühnerbrüste sein. Einzel verpackte Kartoffeln?! Kein Wunder, dass die am Klimawandel zweifeln 🙁

    Zikaden sieht man auch hierzulande mal, ein Pentagon weniger. Wenn Pflanzen wie vollgespeichelt aussehen und keine Schule in der Nähe ist, dann sind es meistens Schaumzikaden 😉 Insektenlärm ist allerdings auch Mist, schlimmer als Frösche, da gebe ich dir recht!

    Amerika hat nun mal leider mehr moderne Kunst als echte, was wohl daran liegt, dass die bis heute keine Kultur haben, und häufig nicht einmal Amerika auf dem Globus finden (“I can’t find it, I only saw it on a flat map!”).

    Mit deinen Prophezeiungen solltest du allerdings vorsichtig sein: https://www.welt.de/vermischtes/article168960361/Galerie-zeigt-750-Liter-Urintank-als-Trump-Kritik.html

    Haha, “Vermischtes” 😀 *vordenkopfschlag*

    Deine Menschenbeobachtungen kann ich nur zu gut nachfühlen! Vor allem 10.3, Leute, die die Tür nicht wieder sich zu machen oder sich Stühle holen, aber nicht wieder wegbringen, da werden Erinnerungen wach! Danke für die Warnung vor deiner Frau … >;->

    Es war überhaupt nicht einschläfernd, im Gegenteil, und ich freue mich auf die nächste Elukubration! 🙂

    • Jenni 27. August 2018 at 4:58 Antworten

      Als studierte hoffentlich Fast-Psychologin will ich Joel eigentlich nur mit seiner Angst davor konfrontieren, negativ aufzufallen. Ich bekomme nämlich immer wieder das Gefühl, Joel denkt, wenn ich mich nicht korrekt verhalte, ist das Leben der armen Person die mir ausweichen muss vollends zerstört. Ich persönlich glaube ja nicht, dass ich einen so großen Einfluss auf das Leben anderer Menschen habe, weil ich ihnen einmal in ihrem Leben im Weg stehe. Ich will also eigentlich nur Joels Angst durch wirkungsvolle Exposition, sei es nun durch Habituation oder Inhibitionslernen, abschwächen, sodass er endlich unbeschwert durchs Leben gehen kann.

      • Oliver G. 27. August 2018 at 5:28 Antworten

        Liebe Jenni, ganz so schlimm wirst du wohl nicht sein, denn sonst hätte dir Joel vermutlich nicht erlaubt, ihn zu heiraten 😉 Zumindest hat er schon gelernt, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er negativ über dich schreibt, und hat dich lieb, das ist ein Schritt auf dem Wege zur Besserung 🙂

        Und wenn das alles nicht hilft, kann ich dir als Nebenfachpsychologe immer noch die klassische Konditionierung empfehlen: Kleine Schläge auf den Hinterkopf … 😀

        @Joel: Ja, sie liest deine Posts 😉

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